Pflanzen / Rubiaceae
Echtes Labkraut
Galium verum
Auch: Gelb-Labkraut, Gelbes Labkraut, Gelbs Labchrut, Liebfrauenbettstroh
Leuchtend gelb blühendes, honigduftendes Kraut magerer Wiesen. Früher zum Gerinnen von Milch beim Käsen verwendet, daher der Name.
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Erntezeit
- Ring 1: Kraut
- Mai, Juni, Juli, August, September
In tieferen Lagen früher, in den Bergen später.
Als Heilpflanze
KrautErnte Mai–Sep
- Leichte HarnwegsbeschwerdenVolksheilkunde
Harntreibend.
- Tee (Aufguss): 2 TL Kraut mit heissem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen.
- Leichte HautentzündungenVolksheilkunde
Lindernd.
- Umschlag (äusserlich): Abgekühlten Aufguss als Umschlag.
In der Küche
KrautErnte Mai–Sep
- Roh: Junge Triebspitzen in Salat oder Smoothies.
Sicherheit
Nicht anwenden bei
- Nicht zum Durchspülen bei Wassereinlagerungen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit.
Nebenwirkungen
- Bei Fieber, Krämpfen, Blut im Urin oder Schmerzen beim Wasserlassen ärztlich abklären statt Tee trinken.
Erkennen und finden
- Blatt
- Nadelförmig schmal, in Quirlen zu 8–12 um den Stängel.
- Blüte
- Winzige goldgelbe Blüten in dichter Rispe, Honigduft.
- Vorkommen
- Wild
- Standorte
- Magerwiesen, Trockenrasen, Böschungen, Wegränder
- Höhenlage
- Tieflagen, Bergstufe, Subalpin
- Blüte
- Jun–Sep