Beschwerden / Bewegungsapparat
Prellungen und Verstauchungen
Auch: Bluterguss, Zerrung, Verstauchung, Sportverletzung
Traditionell anerkannt
Von der EU-Arzneimittelbehörde oder Kommission E aufgrund langer Anwendung als plausibel anerkannt.
- Traditionell anerkannt
Salbe: Arnika-Salbe oder -Gel dünn auf intakte Haut auftragen. 2–3-mal täglich.
Tinktur: Tinktur nie unverdünnt auftragen, sondern 3- bis 10-fach mit Wasser verdünnen und als Umschlag auflegen. 3–4-mal täglich.
Giftig – nur äusserlich oder als Fertigpräparat
- Traditionell anerkannt
Umschlag: Frische Wurzel fein reiben, als Brei auf intakte Haut, abdecken, mehrere Stunden wirken lassen. Enthält unkontrollierte PA-Mengen, darum nur kurz und kleinflächig.
Salbe: Fertigsalbe mit PA-reduziertem Extrakt verwenden (selbst gemachte Salben enthalten unkontrollierte PA-Mengen). Zugelassene Präparate müssen ihren PA-Gehalt angeben; die Tagesmenge soll unter 1 µg Pyrrolizidinalkaloide liegen. 2-mal täglich dünn auftragen, höchstens 10 Tage.
Verwechslungsgefahr mit Roter Fingerhut
Volksheilkunde
Überlieferte Anwendung ohne behördliche Monographie.
- Volksheilkunde
Umschlag: Frische Blätter zerquetschen und auflegen.
Verwechslungsgefahr mit Roter Fingerhut
- Volksheilkunde
Umschlag: Frische Blüten und Blätter zerquetschen, auf die betroffene Stelle legen und mit einem Tuch fixieren; auf unverletzter Haut anwenden.